Die 50er Jahre bilden das goldene Zeitalter des Autos. Schlüsselwort ist freies Design, wo runde, geschwungene Formen und ver- chromte Leisten die vielen neuen Modellen prägten, die mit einer bisher nicht erlebten Geschwindigkeit das Licht des Tages sahen. Der Wunsch nach einer Reduktion des Luftwi- derstands war zu übersehen, und auch gab es keine Computertechnologie, die das De- sign standardisieren wollte. Dafür erlebte man die größte konstruktions- mäßige Veränderung je in der Geschichte der Automobilherstellung. Die neue revolutionie- rende Plattentechnik ermöglichte die Ent- wicklung der selbsttragenden Karosserie. Bisher hatte man die Karosserie an eine se- parate Chassisplattform festgebolzt. Die Erneuerung bedeutete ein Verlust an Gewicht bis zu 50% und damit auch eine bessere Straßenlage, ein niedriger Kraft- stofverbrauch und ein freieres Design. |
Die 50er Jahre bildeten eine Periode mit guten Konjunkturen, und das Auto wurde allmählich jedermanns Eigentum. |
Unten folgt eine Auswahl der grossen Sammlung des Automobilmuseums. |
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| Zwei
Tage vor ihrem achtzehnten Geburtstag bekam die Prinzessin Margrethe ihr erstes Auto -
einen Volvo Amazon. Das zivile Nummernschild trug die Nummer KA 20 121. Später bekam er
die Kronenschild 121.
Das Auto der Prinzessin war dadurch unik, daß es überall königblau war. Normalerweise hatte ein Amazon immer ein weißes Dach, wobei das übrige Auto eine andere Farbe hatte. Der Amazon wurde für Volvo ein Riesenerfolg. Die Straßenlage war hervorragend, und das Design wies in die Zukunft. Weg sind Chrom und Verzieherungen, dafür steht das Einfache und Saubere im Vordergrund.
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| Porsche
ist ein Begriff. Kaum eine andere Automarke ist weniger kritisiert worden. Mit 102 PS zu
850 kg Eigengewicht fährt der Wagen von 0 auf 80 Km/St in 8,5 Sekunden an. Autos von
Porsche waren schon immer blitzschnell.
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| "Das
goldene Auto", handgebauter italienischer Sportwagen, von den Morettifabriken als
Prototyp hergestellt, vermutlich zu einer der grossen internationalen Autoausstellungen.
Der Wagen kam nie in Produktion, und dieses Exemplar ist das einzige der Welt.
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| Dänemark ist das
Land der vielen Skodas. Schon 1962 gehörte Skoda zu den Autos, die den grössten Anstieg
des Marktanteils hatten. Die Felicia ist - ihr osteuropäisches Aussehen zum Trotz - ein
schickes Auto, das heute eine wirkliche Rarität ist.
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| Bis zum Ende der 60er
Jahre waren vierrädige Lebensmittelgeschäfte normal im Straßenbild. Das rollende
Käsegeschäft fand seine Kundschaft in Odense. Das Schild auf dem Dach ist original. Ford
Anglia war viele Jahre ein populäres Auto am niedrigeren Ende der Preisskala. Die
Straßenlage war Der Anglia kam in drei
generationen. Der erste vor dem 2. Weltkrieg, der nächste in 1953 und der
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| Heutzutage
sin die Polizeiautos weiß. Früher waren sie schwarz. Und dann gab es die grünen der
50er Jahre. Selbst die Blinkleuchte war grün. Dafür fehlte die Bemalung
Polizei auf den Seiten.
Ford Zephyr und der 4-zylindrige kleine Bruder Consul waren zwei neu entwickelte Modelle, die das Licht der Welt in 1951 sahen. Drei Jahre später ist Zephyr Six da mit einer neuen Konstruktion - dem McPherson-Federbein. Die Mark II-Ausgabe von 1956 war länger, niedriger und breiter. Außerdem waren Bohrung und Hublänge erhöht. Die Straßenlage war weiterhin hervorragend.
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| Fiat 500 bekam schnell den Spitznamen "Fiat Baby". Die
Italiener haben einen besonderen Sinn für die Herstellung von ganz kleinen Autos mit
unikkem Reiz. Ein kompakter und wirklich funktioneller Wagen mit einem vielleicht zu
kleinen Motor mit zu hoher Umdrehzahl.
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| Vor
dem II. Weltkrieg besassen nur wenige Leute ein eigenes Auto. In den 50'er Jahren wurde
das Auto ein natürliches Teil des Familienlebens. Der Wohnwagen beriet die Möglichkeit,
auf längeren fahrten komfortabler übernachten zu können. Das Museum freut sich, einen
so alten (1960) dänisch gebauten Wagen präsentieren zu können.
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